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Bluthochdruck - Was ist das?

Die Blutgefäße in unserem Körper bilden ein weit verzweigtes, flexibles Gefäßsystem mit dem Herz als zentraler Pumpstation. Damit das Blut auch die entlegensten Winkel unseres Körpers erreicht, muss im Kreislauf ein bestimmter Druck vorherrschen. Der Blutdruck ist keine stabile Größe, er schwankt in Abhängigkeit von der Leistung, die das Herz-Kreislauf-System erbringen muss. So ist der Blutdruck bei gesunden Menschen im Schlaf niedriger als tagsüber und in Ruhe niedriger als bei körperlicher Anstrengung.

Wann ist der Blutdruck zu hoch?

Dass der Blutdruck situationsabhängig ansteigt, ist normal. Das Herz-Kreislauf-System muss sich der jeweiligen Situation anpassen, um eine ausreichende Organdurchblutung zu gewährleisten. So haben etwa die Muskeln bei sportlicher Betätigung einen erhöhten Bedarf an Sauerstoff und Nährstoffen. Um diesen Bedarf zu decken, muss folglich mehr Blut in die Muskeln gepumpt werden. Dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass Puls und Blutdruck ansteigen. Erst wenn die Blutdruckwerte eines Patienten oder einer Patientin wiederholt bei 140/90 mmHg oder darüber liegen, spricht man definitionsgemäß von einer arteriellen Hypertonie. Die Betonung liegt dabei auf "wiederholt", denn um eine arterielle Hypertonie zu diagnostizieren, genügt es nicht, den Blutdruck nur einmal zu bestimmen. Dazu müssen mehrere Messungen durchgeführt werden, am besten zu unterschiedlichen Tageszeiten.

Definition und Klassifikation der Blutdruckwerte

Kategorie Systolisch Diastolisch
Optimal < 120 < 80
Normal 120-129 80-84
Hoch Normal 130-139 85-89
Grad 1 Hypertonie (leicht) 140-159 90-99
Grad 2 Hypertonie (mittelschwer) 160-179 100-109
Grad 3 Hypertonie (schwer) > 180 > 110

Warum ist Sport für Hypertoniker günstig?

Früher wurden generell Ausdauersportarten mit geringem bis mittleren Kraftaufwand wie Laufen, Walking, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf empfohlen. Denn bei diesen überwiegend dynamischen Sportarten treten keine exzessiven Blutdruckspitzen auf. In neuen Empfehlungen wird das Ausdauertraining mit einer Kraftkomponente ergänzt.
Von reinem Krafttraining bei Bluthochdruck wurde über viele Jahre abgeraten. Inzwischen belegen jedoch immer mehr Untersuchungen positive Effekte. So wurde bei Patienten in Krafttrainingsprogrammen der systolische Blutdruck um bis zu 10 mmHg und der diastolische um bis zu 5 mm Hg gesenkt. Dies bestätigen Untersuchungen sowohl bei jüngeren Menschen als auch bei Älteren bis zu einem Alter von über 70 Jahren.

Richtig trainieren

Übermäßiger Blutdruckanstieg während des Trainings kann vermieden werden, wenn bei der Kraftanstrengung nicht mit Preßatmung gearbeitet wird. Gerade ältere Menschen, die meist einen zu hohen Blutdruck haben, profitieren von Krafttraining, das dem Muskelverlust entgegen wirkt.
Prinzipiell ist Muskelkrafttraining an Geräten, aber auch mit Kleingeräten wie Hanteln, dem eigenen Körpergewicht oder mit elastischen Bändern möglich. Besonders empfehlenswert ist Krafttraining an Geräten mit geführten Bewegungen, da hier am ehesten eine angemessene Technik sowie eine abschätzbare Intensität zu erreichen ist.
Die Intensität sollte so gewählt werden, dass die Trainierenden die Bewegung mindestens fünfzehnmal wiederholen können.
Bei mittlerer bis schwerer Hypertonie benötigen die Hypertoniker vor Aufnahme des Trainings eine blutdrucksenkende Therapie.

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